Kommen Sie mit auf eine Phantasiereise durch die fünfziger Jahre

12 März 2016 1:33pm
alina

Nichts kann aufregender sein als die Stadt in einem amerikanischen Oldtimer aus den fünfziger Jahren zu durchqueren. Eine der am meisten nachgefragten City Tours des Reisebüros Excelencias Travel kombiniert den Spaziergang durch die ältesten Straßen und Plätze von Havanna mit einer Autofahrt durch die moderneren Stadtgebiete. Sind Sie bereit für das Erleben einer magischen Insel? Dann geht es los!

Auf diesem nur zweieinhalbstündigen Streifzug werden Sie zweifellos die emblematischsten Orte der Stadt kennenlernen können. Sicher gibt es noch viele andere mehr, denn Kuba und seine Hauptstadt ist in der Lage, ohne großes Drumherum oder Luxus zu bezaubern. Seine Menschen, die Geschichten, die hinter jeder Landschaft verborgen sind, jeder Stein genügen, um von diesem Reiz in den Bann gezogen zu werden und immer wieder zu kommen. 

Der Streifzug, den wir Ihnen in dieser Ausgabe der Karibik anbieten, beginnt in dem Hotel, in dem Sie Unterkunft genommen haben oder am Kreuzfahrtschiff, das für einige Tage im Hafen von Havanna ankert. Das Auto holt Sie ab, sowie Ihre Partnerin oder Partner, Familie oder Freunde, um sie direkt ins Herz der siebten in Kuba gegründeten Stadt zu fahren, San Cristóbal de La Habana. Dort beginnt der etwa einstündige Spaziergang über die Straßen und Plätze, die das historische Zentrum bilden, das von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit ernannt worden ist.

Beim Begehen der gepflasterten Straßen werden Sie den Einfluss der spanischen Architektur des 16., 17. und 18. Jahrhunderts bemerken. Aus diesem letztgenannten Jahrhundert rührt ein Stil her, der in Havanna wie in keinem anderen Ort des Landes seine Spur hinterlassen hat, der Barock.

Die Tauben begrüßen die Besucher auf dem Platz San Francisco de Asís, der an die Avenida del Puerto angrenzt und dessen Name von dem religiösen Orden herrührt, der im Jahr 1575hier den Bau seines Klosters begann. Dieses Bauwerk befindet sich in gutem Zustand und funktioniert als Museum für religiöse Kunst, einschließlich eines hervorragenden Konzertsaals. Genau an der Tür des Klosters San Francisco de Asís werden Sie auf eine unter den Kubanern beliebte Gestalt stoßen, den Kavallier von Paris. Allerdings handelt  es sich um eine Statue, die zu Ehren dieses Greises aufgestellt wurde, der nicht klar im Kopf war, aber durch die Straßen zog und den Vorübergehenden Blumen und ein Lächeln schenkte. Die Tradition verlangt, dass Sie der Statue den Bart streicheln und die Hand geben, damit sie Ihnen Glück bringt.

Auf der Plaza Vieja, in einem Wohngebiet der reichen Kreolen in den Zeiten der Kolonie, können Sie ein vor Ort gebrautes Bier genießen und dazu die ansteckendste kubanische Musik hören. Die Cámara obscura ist ein weiterer Anziehungspunkt dieses Platzes. Eine Erfindung, die erstmals von Leonardo Da Vinci gebaut worden war, bei der dank einer gigantischen Konkavlinse in Echtzeit Aufnahmen betrachtet werden können, die mehrere Meter rundherum gemacht werden. Von dort aus werden Sie das Bacardi-Gebäude entdecken, die Skulptur des Gottes Merkur auf der Handelsbörse, die Schiffe, die im Hafen anlegen und sogar einige hohe Gebäude des Wohngebiets Vedado.

Mehrere Meter westlich davon liegt die Plaza de la Catedral, an der die Kathedrale von Havanna steht und von wo aus man zu einem unbedingten Halt kommt: der berühmten Bodeguita del Medio, wo die besten Mojitos der ganzen Stadt zubereitet werden.

Die Plaza de Armas (1519), in der Nähe der Plaza San Francisco de Asís, stellt den Entstehungspunkt der Stadt Havanna dar. Der Entwurf des Platzes erinnert an die befestigten Plätze aus dem europäischen Mittelalter. Hier befanden sich die Sitze der zivilen und militärischen Herrscher der Kolonialzeit.

Nach einem einstündigen Rundgang wird das amerikanische Auto Sie erwarten, um Sie zu anderen, weiter entfernten Orten zu bringen. Der erste Haltepunkt ist allerdings in relativer Nähe, genau am Kilometer Null der Stadt, am Kapitol von Havanna. Jeder, der zum ersten Mal die Hauptstadt besucht, muss sich vor seiner Fassade fotografieren lassen. Es ist eines der größten Monumentalbauten Kubas, vergleichbar dem, der in den USA existiert. Es wurde am 20. Mai 1929 eröffnet und durchläuft gegenwärtig die größte Restaurierung seiner Geschichte.

Seine Errichtung dauerte nur 37 Monate, eine Rekordzeit für ein Bauwerk dieses Ausmaßes, das zum Nationaldenkmal erklärt worden ist. Das Capitolio war bis 1958 Sitz der Repräsentantenkammer und des Senats der Republik. Sobald die beeindruckende Restaurierung, der es unterzogen wird, beendet ist, wird es erneut Sitz des kubanischen Parlaments sein.

Die Reise geht auf dem Paseo del Prado weiter und entlang der gesamten Uferstraße Malecon, und so gelangen Sie schließlich in das Wohngebiet Miramar. Die 5ta Avenida oder Avenida de las Américas befahrend, halten Sie schließlich im Park der 24.Straße an, um dessen enorme Bäume und die Kirche Santa Rita zu bewundern. Der Park John Lennon im Vedado ist der folgende Haltepunkt. Die Statue des ehemaligen Beatles beschützt von einer Bank aus die friedliche Umgebung breiter Straßen.

Ganz in der Nähe von dort befindet sich der Cementerio Colón (Kolumbus Friedhof), einer von 21 Begräbnisstätten von Havanna und die wichtigste in Kuba, ein Ort, den man unbedingt gesehen haben muss. 

Mit über 500 Mausoleen und Statuen wurde der Friedhof im Jahre 1987zum Nationaldenkmal erklärt. Es gibt eine Fülle von eklektischen, neugotischen und neuromanischen Obelisken, aber auch Kapellen im Art Deco Stil. Man schätzt ein, dass es etwa 400 Stellen von hohem architektonischem und kulturellem Wert gibt, von den immer beliebten Engeln bis hin zu umgekehrten Fackeln, Lorbeerkränzen und beflügelten Sanduhren. Viele stellen nicht nur die Geschichten von Paaren oder Familien, sondern auch von Persönlichkeiten, Präsidenten, Wohltätigkeitsgesellschaften und Einrichtungen dar.

Fahren wir fort mit einem kurzen Abstecher auf den Platz der Revolution, einem Ort wichtiger Ereignisse in der Geschichte Kubas nach 1959. Dort befindet sich der Skulpturenkomplex zum Andenken an den Nationalhelden José Martí. Wir halten erneut an der Freitreppe der Universität von Havanna. Die Alma Mater auf der Höhe von 88 Treppenstufen heißt willkommen in der angesehenen Hochschule.

Die folgende Haltestelle wird an den Festungen Castillo del Morro und San Carlos de la Cabaña sein, die einmal die Einfahrt in die Bucht bewachten. Die Tour endet mit einem Besuch der riesigen Christus-Statue von Havanna. Um sie aus Marmor aus Carrara zu formen, stützte sich die Bildhauerin auf keinerlei Modell eines Heiligen, sondern ließ sich von ihrem Ideal der männlichen Schönheit leiten: schräge Augen, aufgeworfene Lippen, in Übereinstimmung mit der Rassenmischung, die diese Region charakterisiert. Die Skulptur hat eine Höhe von 20 Metern und steht auf einem drei Meter hohen Fundament, beachtet man aber die Esplanade auf der Anhöhe, wo sie steht, erhebt sie sich 51 Meter über den Meeresspiegel.

Was kann es Besseres geben, als eine Rundfahrt durch Havanna dort zu beenden, wo einem die Stadt zu Füßen liegt.

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