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Die Ereignisse in Katalonien versetzen den touristischen Sektor in Alarmzustand

23 Oktober 2019 10:41am
Schreiben Caribbean News Digital
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Die Unternehmerverbände haben schon gewarnt, und mehrere Länder raten ihren Bürgern, nicht nach Barcelona zu reisen.

Australien, Frankreich, Großbritannien, Portugal, Deutschland und die USA haben schon Überlegungen angestellt und einen Aufruf an ihre Bürger erlassen, vorsichtig zu sein, wenn sie nach den gewalttätigen Manifestationen in den letzten Tagen in diese spanische Region reisen.

Die gewalttätigen Manifestationen werden sich direkt auf den Tourismus und den Handel in den Zahlen des letzten Quartals auswirken. Das hat die Vereinigung der Kaufleute  Barcelona Oberta zum Ausdruck gebracht, die an die Ereignisse vom Oktober 2017 erinnert, als die Zahl der Einreisen von Touristen um 5% und das Geschäftsvolumen in diesem Sektor zwischen 5% und 10% in der am meisten besuchten touristischen Region von ganz Spanien zurückgingen.

Im Rathaus Barcelonas beziffert man die wirtschaftlichen Verluste, die allein durch die Proteste von Montag bis Mittwoch entstanden, auf über 1,5 Millionen Euros.

Außerdem haben zwei Kreuzschiffe des deutschen Reiseveranstalters TUI, die jedes Jahr 2.500 Passagiere bringen, letztes Wochenende ihre Zwischenaufenthalte in der Stadt abgesagt.

Was den Transportsektor betrifft, so beziffert die Spanische Konföderation des Warentransports die Verluste auf Grund der Straßensperren durch die Manifestanten, ohne dass die Polizei eingreift, auf 25 Millionen Euro täglich.

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