Finnland warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka

25 April 2019 8:20pm
Schreiben Caribbean News Digital
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Einen Tag nach den Bombenexplosionen in Sri Lanka, die eine hohe Zahl an Opfern in dem asiatischen Land verursachten, warnte das Außenministerium Finnlands davor, Reisen dorthin anzutreten, sofern diese nicht notwendig sind.

Das Außenministerium teilte mit, dass diese Warnung auf eine gemeinsame Entscheidung der skandinavischen Länder vom letzten Sonntag zurückgeht. Vesa Hakkinen, Direktor des Medienverbandes für Aktuelle Angelegenheiten sagte der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, dass solche Entscheidungen in der Regel nach Konsultationen der Konsularabteilungen der Ministerien untereinander getroffen werden, dann aber jedes Land diese Warnung getrennt veröffentlicht.

Die nächst höhere Warnstufe würde sein, alle Reisen dorthin zu vermeiden. Die höchste Warnstufe wäre, das Land nicht zu verlassen.

Warnungen vor Reisen beruhen im Allgemeinen auf Langzeitbeobachtungen der Bedingungen in einem spezifischen Gebiet. Die Situation in Sri Lanka und die entsprechende Warnstufe werden in dieser Woche erneut überprüft.

Zum Zeitpunkt des Attentats war lediglich bekannt, dass sich 80 Finnen in Sri Lanka aufhielten, aber die Reisenden meldeten sich schleunigst, und so ergab sich eine Zahl von 200, die noch höher werden kann.

Die Zahl der Toten der mehrfachen Explosionen, die sich am vergangenen Sonntag in Sri Lanka ereigneten, stieg auf 290, und über 500 Personen waren verletzt. Etwa 32 Personen unter den Toten stammen nach Angaben der örtlichen Behörden aus den USA, aus Großbritannien, Belgien und China.

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